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Referenten kennen

Jeder der Referenten hat persönlich erlebt, wie das Leben durch das Zerbrechen der Decke des Schweigens transformiert wird.
Sie sind ausgebildete Seelsorger, Lehrer, Ärzte, Kulturwissenschaftler und Therapeuten und bringen ihre Kompetenzen in die Seminare mit ein.

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Jobst Bittner

Ist Theologe M.A und Autor des Buches „Die Decke des Schweigens“. Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte hat er die evangelisch-freikirchlichen TOS Dienste aufgebaut. Jobst und Charlotte sind die Gründer der Marsch des Lebens Bewegung.

„Ich hatte in meiner langjährigen seelsorgerlichen Praxis eine Entdeckung gemacht, die mein Denken revolutionieren sollte: Die meisten Menschen leben, ohne es zu bemerken, unter einer Decke des Schweigens. Sie tragen die Lasten ihrer Vorfahren, die ihre verdrängten Erinnerungen, verschwiegene Schuld oder auch erlittenen Traumata an ihre Kinder weitergegeben haben. Wenn dieses Schweigen zerbrochen wird, setzt das eine tiefgreifende Veränderung frei.“

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Claudia Kötzer

Claudia Kötzer ist Sozialpädagogin und Teil des pastoralen Teams der TOS Gemeinde Tübingen. Claudia ist verantwortlich für Seelsorge und Seelsorgerschulungen sowie für den Healingroom der TOS Gemeinde.

„Die Botschaft von der Decke des Schweigens hat mein eigenes Leben so stark verändert wie kein anderes Thema je zuvor. Sehr viele zerstörerische Einflüsse in meinem Leben haben mit der Aufarbeitung und Buße ihr Ende gefunden. Ich habe Befreiung und unermesslichen Segen erlebt, bis hin zu einer neuen Familienseite in Holland, von der ich zuvor nichts wusste.“

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Michaela Buckel

Michaela ist Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt lebendige Erinnerungskultur und arbeitet seit 2016 hauptamtlich beim Marsch des Lebens e.V.. 

„Für mich ist das Decke des Schweigens Seminar der Schlüssel für persönliche und nationale Transformation und die wirkungsvollste Antwort auf wachsenden Antisemitismus in unserem Land! Bevor ich mich der Decke des Schweigens in meiner Familie gestellt habe, schämte ich mich dafür Deutsche zu sein, kämpfte mit meinem Selbstwert und litt unter Albträumen. Heute liebe ich Deutschland und kann für meine Werte den Mund aufmachen.“

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Dr. Carolin Klein

Als Psychotherapeutin und ausgebildete Traumatherapeutin hat Carolin sich intensiv mit den Folgen von Traumatisierungen in den nachfolgenden Generationen beschäftigt. 

„Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Familiengeschichte kann zu persönlicher Heilung beitragen. Ich habe das erlebt, als ich 2018 an Orte ehemaliger Gräueltaten in Polen fuhr, in denen meine Vorfahren während des 2. Weltkrieges involviert waren. Durch die Buße und Begegnungen mit Holocaustüberlebenden und ihren Familien wurde mein eigenes Herz weich. Und in einer Zeit von zunehmender Verrohung und Antisemitismus brauchen wir genau das.“

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Dr. Florian Kubsch

Florian ist Gymnasiallehrer und referiert zum Thema Erziehung im Nationalsozialismus. Außerdem unterstützt er bei der Erforschung und Aufarbeitung der persönlichen Familiengeschichte.

 „Die Aufarbeitung meiner Familiengeschichte hat mich dazu veranlasst, eigene Hartherzigkeit und Vorurteile gegenüber Juden und Osteuropäern zu konfrontieren und zu überwinden. Nur die Wahrheit macht frei.“

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Hannah Kubsch

Hannah hat Theologie und im Beifach Jüdische Studien studiert. Sie arbeitet seit 2019 hauptamtlich bei der TOS Gemeinde Tübingen e.V. und ist für den TOS Verlag verantwortlich.

„Durch die Seminare zum Thema die Decke des Schweigens wurde mir selbst stark gedient. Als Enkelin der Kriegsgeneration habe ich durch Aufarbeitung und Buße die überschwängliche Gnade Jesu, Versöhnung, Heilung und Wiederherstellung meiner Persönlichkeit in einer tiefen Dimension erlebt. Es ist für mich ein Schlüssel wie Gott persönliche Erweckung und Heilung ganzer Nationen geben kann.“

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Rahel Kalb 

Rahel ist Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin, freiberufliche Dozentin und langjährige Seelsorgerin, wobei sie sich im Rahmen der Decke des Schweigens-Seminare eingehend mit dem Einfluss der okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus auseinandergesetzt hat und darüber referiert.  

„Durch die Aufarbeitung meiner Familiengeschichte erlebte ich eine innere Zerbrochenheit über die Schuldgeschichte meiner Familie. Die gleichgültige Haltung gegenüber dem jüdischen Volk verschwand und ich erlebte Heilung vom Einfluss der übertragenen Kriegstraumata meiner Vorfahren.“