Lerne unsere

Referenten kennen

Jeder der Referenten hat persönlich erlebt, wie das Leben durch das Zerbrechen der Decke des Schweigens transformiert wird.
Sie sind ausgebildete Seelsorger, Lehrer, Ärzte, Kulturwissenschaftler und Therapeuten und bringen ihre Kompetenzen in die Seminare mit ein.

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Jobst Bittner

Ist Theologe M.A und Autor des Buches „Die Decke des Schweigens“. Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte hat er die evangelisch-freikirchlichen TOS Dienste aufgebaut. Jobst und Charlotte sind die Gründer der Marsch des Lebens Bewegung.

„Ich hatte in meiner langjährigen seelsorgerlichen Praxis eine Entdeckung gemacht, die mein Denken revolutionieren sollte: Die meisten Menschen leben, ohne es zu bemerken, unter einer Decke des Schweigens. Sie tragen die Lasten ihrer Vorfahren, die ihre verdrängten Erinnerungen, verschwiegene Schuld oder auch erlittenen Traumata an ihre Kinder weitergegeben haben. Wenn dieses Schweigen zerbrochen wird, setzt das eine tiefgreifende Veränderung frei.“

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Claudia Kötzer

Claudia Kötzer ist Sozialpädagogin und Teil des pastoralen Teams der TOS Gemeinde Tübingen. Claudia ist verantwortlich für Seelsorge und Seelsorgerschulungen sowie für den Healingroom der TOS Gemeinde.

„Die Botschaft von der Decke des Schweigens hat mein eigenes Leben so stark verändert wie kein anderes Thema je zuvor. Sehr viele zerstörerische Einflüsse in meinem Leben haben mit der Aufarbeitung und Buße ihr Ende gefunden. Ich habe Befreiung und unermesslichen Segen erlebt, bis hin zu einer neuen Familienseite in Holland, von der ich zuvor nichts wusste.“

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Günter Kötzer

Günter Kötzer hat Grafikdesign studiert und ist Teil des pastoralen Teams der TOS Gemeinde Tübingen. Als Gebetspastor ist Günter hauptverantwortlich für die vielfältige Gebetsarbeit des TOS Werkes und bringt viel Erfahrung im Bereich Seelsorge und Recherche mit.

„Die Botschaft der Decke des Schweigens war für mich der Schlüssel in meiner persönlichen Familienaufarbeitung. Die Recherche über die Beteiligung meines Großvaters im 2. Weltkrieg an der Ostfront hat in meinem Leben zu einer tiefen Überführung und Offenbarung geführt. Mir wurde klar, was die Rolle meiner Vorfahren in der NS-Zeit mit meiner eigenen Haltung gegenüber Israel und Antisemitismus zu tun hat. Heute kann ich zusammen mit unseren jüdischen Freunden in Versöhnung zusammenstehen und dem Aufruf „Nie wieder!“ ein Gesicht geben.“

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Dr. Florian Kubsch

Florian ist Gymnasiallehrer und referiert zum Thema Erziehung im Nationalsozialismus. Außerdem unterstützt er bei der Erforschung und Aufarbeitung der persönlichen Familiengeschichte.

 „Die Aufarbeitung meiner Familiengeschichte hat mich dazu veranlasst, eigene Hartherzigkeit und Vorurteile gegenüber Juden und Osteuropäern zu konfrontieren und zu überwinden. Nur die Wahrheit macht frei.“

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Michaela Buckel

Michaela ist Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt lebendige Erinnerungskultur und arbeitet seit 2016 hauptamtlich beim Marsch des Lebens e.V.. 

„Für mich ist das Decke des Schweigens Seminar der Schlüssel für persönliche und nationale Transformation und die wirkungsvollste Antwort auf wachsenden Antisemitismus in unserem Land! Bevor ich mich der Decke des Schweigens in meiner Familie gestellt habe, schämte ich mich dafür Deutsche zu sein, kämpfte mit meinem Selbstwert und litt unter Albträumen. Heute liebe ich Deutschland und kann für meine Werte den Mund aufmachen.“

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Hannah Kubsch

Hannah hat Theologie und im Beifach Jüdische Studien studiert. Sie arbeitet seit 2019 hauptamtlich bei der TOS Gemeinde Tübingen e.V. und ist für den TOS Verlag verantwortlich.

„Durch die Seminare zum Thema die Decke des Schweigens wurde mir selbst stark gedient. Als Enkelin der Kriegsgeneration habe ich durch Aufarbeitung und Buße die überschwängliche Gnade Jesu, Versöhnung, Heilung und Wiederherstellung meiner Persönlichkeit in einer tiefen Dimension erlebt. Es ist für mich ein Schlüssel wie Gott persönliche Erweckung und Heilung ganzer Nationen geben kann.“

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Carolin Hohnecker

Als Psychotherapeutin und ausgebildete Traumatherapeutin hat Carolin sich intensiv mit den Folgen von Traumatisierungen in den nachfolgenden Generationen beschäftigt. 

„Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Familiengeschichte kann zu persönlicher Heilung beitragen. Ich habe das erlebt, als ich 2018 an Orte ehemaliger Gräueltaten in Polen fuhr, in denen meine Vorfahren während des 2. Weltkrieges involviert waren. Durch die Buße und Begegnungen mit Holocaustüberlebenden und ihren Familien wurde mein eigenes Herz weich. Und in einer Zeit von zunehmender Verrohung und Antisemitismus brauchen wir genau das.“