100 Teilnehmer zerbrechen die Decke des Schweigens
Am Wochenende kamen über 100 Teilnehmer zusammen, um gemeinsam die Decke des Schweigens zu zerbrechen. Ihre große Erwartung drückten sie durch persönliche Vorbereitung im Fasten und Gebet aus. Besonders erfreulich war der hohe Anteil an jungen Menschen.
Das Erbe des Schweigens zerbrechen
Das Referententeam um Jobst Bittner führte die Teilnehmer durch zentrale Themen der Decke des Schweigens. Schon die Einführung über das Zerbrechen innerer Gleichgültigkeit traf einen Nerv. Viele erkannten, wie jahrzehntelanges Schweigen in Familien zu geistlicher Erstarrung geführt hatte. Besonders die Lehre über geistliche Brückenköpfe machte deutlich, wie sich die Decke des Schweigens in der unsichtbaren Welt auswirkt. Die Teilnehmer erfuhren, wie Verstrickungen der Vorfahren – Ideologie, Antisemitismus und Schuld – bis in die Gegenwart hineinwirken und Generationen belasten können. Ein weiteres Thema des Seminars war die Heilung vererbter Traumata. Anhand zehn möglicher Kennzeichen eines vererbten Traumas konnten viele Teilnehmer erstmals Zusammenhänge in ihrer eigenen Familiengeschichte erkennen. In den Seelsorgegruppen wurde offen über das gesprochen, was jahrelang verschwiegen worden war. Viele Teilnehmer berichteten von spürbarer Befreiung und einem neuen Verständnis für die Prägungen ihrer Familie.





